Das Ja-Wort haben wir uns inzwischen gegeben - nun Ihr wollt wissen, wie es weiterging?! Das will ich Euch verraten! Nach der Trauung stapften wir überglücklich gemeinsam zum Sektempfang ans Inselufer: die Cava-Flaschen unserer spanischen Freunde sowie unser selbstgemachtes Fingerfood hatten wir einfach in einem der Bötchen mittransportiert. Natürlich waren die Buffetkärtchen im selben Stil gehalten. Sie tauchten auch später wieder beim Kuchenbuffet auf.

Schon beim Kuchenbuffet standen viele kleine Väschen mit verschiedenen Blumen zwischen den Leckereien und auf den Tischen herum. Diese hatte ich am Vortag der Hochzeit auf dem Viktualienmarkt ergattert. Die Floristinnen waren überschwänglich und herzlich, als sie erfuhren, dass die Blümchen auf meiner Hochzeit zum Einsatz kommen sollten. Entsprechend unserer zusammengestellten Farbpalette, die von einem kräftigen Koralle hin zu sanfteren Nuancen wie Apricot, Rosa und Aqua reichte, wählte ich die Blumen aus. Im Hinterkopf hatte ich natürlich die Vorstellung meines Brautstraußes, dessen Aussehen ich vorher mit der Floristin besprochen hatte. Und so kaufte ich Dahlien, Rosen, Löwenmäulchen, Chrysanthemen, Gladiolen und natürlich viel Schleierkraut in eben jenem Farbspektrum. Im Mutter-Tochter-Team haben wir die Gläser, die wir über Monate hinweg gesammelt hatten, befüllt und arrangiert.

Wie bereits erwähnt, haben wir nicht nur die Luftballon-Anstecker genäht. Diverse Stoffe kamen auch in anderen Bereichen zum Einsatz, etwa bei den Leinen-Tischläufern, den Menükarten, den Serviettenbändchen (die wir mit dem Titel unseres Standesamtliedes versehen hatten) und bei den Wimpelketten im Bankettsaal, am Hochzeitsauto sowie auf der Hochzeitstorte. Meine Nähmaschine surrte munter über viele Abendstunden hinweg ...

Über unser Outfit hatten wir uns im Vorfeld natürlich auch die einen oder anderen Gedanken gemacht. Für den Liebsten wurde eine hübsche Fliege aus den USA geordert, und zwar passend zu den grau-braunen Naturlederschuhen. Ich wollte ein möglichst schlichtes, kurzes Brautkleid tragen und musste schließlich selbst zur Nadel greifen – unter Aufsicht meiner Freundin, einer Modedesignerin. Von der korallenfarbenen Wildseide hatte ich etwas mehr gekauft, um meine Schuhe ein wenig aufzupimpen (ich habe sie mit Rosetten versehen). Die Ohrringe aus den 70ern habe ich auf einem Flohmarkt gefunden.

Ich könnte Euch noch viel mehr erzählen, sicherlich habe ich einige Details nicht erwähnt und die Fotoauswahl musste aus Platzgründen auch knapp gehalten werden. Aber ich wollte Euch ja einfach nur einen Eindruck unseres Hochzeitskonzeptes vermitteln (und keinen Roman schreiben). Ich hoffe, das ist mir gelungen. Wer noch Fragen hat, kann mich jederzeit anschreiben. Auskunft gebe ich gern.
Zuletzt wünsche ich mir, dass ich noch viele Brautpaare bei ihren Vorbereitungen unterstützen kann und wollte Euch wissen lassen, dass Marion und ich immer höchst erfreut sind, wenn Ihr uns Eure Bilder zukommen lasst! Es ist soo schön, daran teilhaben zu können und bspw. unsere Karten „im Einsatz“ auf Euren Feiern zu sehen!

Wir danken Dir noch einmal, liebe Katja, für die tollen Fotos!