#66 adieu: ab in die Kreativpause

Liebe uupsa.freunde, es ist soweit: die letzten Druckfreigaben sind eingegangen, wir schnüren die finalen Pakete, so dass die angekündigte Kreativpause schließlich beginnt! Yvonne macht sich auf den Weg über den großen Teich und wird nach ihrem Urlaub vom Besuch der New Yorker National Stationery Show berichten. In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch ebenfalls in Urlaubsstimmung versetzen lassen, indem Ihr dieses wunderbar fröhliche Sommerlied von Okkervil River lauscht:

Ihr wisst ja, Eure Fragen könnt Ihr jederzeit loswerden – auf die Antworten müsst Ihr nicht lange warten. Auch wird Marion nach wie vor *Sampler* verschicken und Angebote erstellen. Bestellungen, die in diesem Zeitraum eingehen, legen wir sogar ein kleines Geschenk bei. Wir lassen Euch also nicht allein mit Euren Hochzeitsvorbereitungen ...
Bis bald, Ihr Lieben!

#65 steht bevor: Etsys Hochzeits-Showroom

Das Wetter soll am Wochenende nicht so toll werden, auch nicht in Hamburg. Und so bietet sich doch ein Ausflug zu Etsys großem Hochzeitsfest umso mehr an! Für uns ist die Anreise leider zu weit, aber für die Nordlichter unter Euch sollte ein Schlendern über den Hochzeits-Marktplatz möglich sein. Es wird handgemachte Unikate zu erstehen geben und aktiv werden könnt Ihr auch: bei DIY-Projekten zum Thema Heirat. Es lohnt sich bestimmt! Los geht´s jeweils um 12:00 Uhr, und zwar im Hamburger LOKAL e.V. Viel Spaß Euch!

#64 farbenfroh: Mai

Morgen beginnt er, der Wonnemonat. Jedes Jahr starten wir gleich mit einem Glücksgefühl in den Mai: mit einem arbeitsfreien Tag. Und so ruhig er anfängt, so genießerisch geht es weiter. Feinschmecker kommen auf ihre Kosten, denn es gibt Spargel und die ersten wirklich leckeren Erdbeeren. Doch nicht nur das gute Essen hebt die Laune an, sondern auch die dauerhaft angenehmen Temperaturen und die Wiesenblumen, die es an die Oberfläche geschafft haben und uns nun mit ihrem Anblick erfreuen. So ist es gar nicht verwunderlich, dass viele Paare genau diesen Monat für ihre Trauung wählen. Genießt ihn, den Monat des Hochgefühls und der Hochzeit!


#63 einkochen: süße Früchtchen

Nach einer langen Phase der kalten Temperaturen hat sich der Frühling doch noch zurückgekämpft. Wir freuen uns! Jetzt gibt es kein Halten mehr: süße Früchtchen müssen her! Und damit wir möglichst lange etwas von ihrem Geschmack haben, werden sie eingekocht, zu Marmelade weiterverarbeitet. Die füllen wir in kleine Gläschen ab und verspeisen deren Inhalt über Wochen hinweg. Eine wahrhaft süße Idee auch für ein Gastgeschenk, oder?! Klar, die passenden Etiketten bekommt Ihr natürlich bei uns ... :-)


#62 yeah: unser Hochzeitskonzept

Das Ja-Wort haben wir uns inzwischen gegeben - nun Ihr wollt wissen, wie es weiterging?! Das will ich Euch verraten! Nach der Trauung stapften wir überglücklich gemeinsam zum Sektempfang ans Inselufer: die Cava-Flaschen unserer spanischen Freunde sowie unser selbstgemachtes Fingerfood hatten wir einfach in einem der Bötchen mittransportiert. Natürlich waren die Buffetkärtchen im selben Stil gehalten. Sie tauchten auch später wieder beim Kuchenbuffet auf.


Schon beim Kuchenbuffet standen viele kleine Väschen mit verschiedenen Blumen zwischen den Leckereien und auf den Tischen herum. Diese hatte ich am Vortag der Hochzeit auf dem Viktualienmarkt ergattert. Die Floristinnen waren überschwänglich und herzlich, als sie erfuhren, dass die Blümchen auf meiner Hochzeit zum Einsatz kommen sollten. Entsprechend unserer zusammengestellten Farbpalette, die von einem kräftigen Koralle hin zu sanfteren Nuancen wie Apricot, Rosa und Aqua reichte, wählte ich die Blumen aus. Im Hinterkopf hatte ich natürlich die Vorstellung meines Brautstraußes, dessen Aussehen ich vorher mit der Floristin besprochen hatte. Und so kaufte ich Dahlien, Rosen, Löwenmäulchen, Chrysanthemen, Gladiolen und natürlich viel Schleierkraut in eben jenem Farbspektrum. Im Mutter-Tochter-Team haben wir die Gläser, die wir über Monate hinweg gesammelt hatten, befüllt und arrangiert.


Wie bereits erwähnt, haben wir nicht nur die Luftballon-Anstecker genäht. Diverse Stoffe kamen auch in anderen Bereichen zum Einsatz, etwa bei den Leinen-Tischläufern, den Menükarten, den Serviettenbändchen (die wir mit dem Titel unseres Standesamtliedes versehen hatten) und bei den Wimpelketten im Bankettsaal, am Hochzeitsauto sowie auf der Hochzeitstorte. Meine Nähmaschine surrte munter über viele Abendstunden hinweg ...

Über unser Outfit hatten wir uns im Vorfeld natürlich auch die einen oder anderen Gedanken gemacht. Für den Liebsten wurde eine hübsche Fliege aus den USA geordert, und zwar passend zu den grau-braunen Naturlederschuhen. Ich wollte ein möglichst schlichtes, kurzes Brautkleid tragen und musste schließlich selbst zur Nadel greifen – unter Aufsicht meiner Freundin, einer Modedesignerin. Von der korallenfarbenen Wildseide hatte ich etwas mehr gekauft, um meine Schuhe ein wenig aufzupimpen (ich habe sie mit Rosetten versehen). Die Ohrringe aus den 70ern habe ich auf einem Flohmarkt gefunden.

Ich könnte Euch noch viel mehr erzählen, sicherlich habe ich einige Details nicht erwähnt und die Fotoauswahl musste aus Platzgründen auch knapp gehalten werden. Aber ich wollte Euch ja einfach nur einen Eindruck unseres Hochzeitskonzeptes vermitteln (und keinen Roman schreiben). Ich hoffe, das ist mir gelungen. Wer noch Fragen hat, kann mich jederzeit anschreiben. Auskunft gebe ich gern.

Zuletzt wünsche ich mir, dass ich noch viele Brautpaare bei ihren Vorbereitungen unterstützen kann und wollte Euch wissen lassen, dass Marion und ich immer höchst erfreut sind, wenn Ihr uns Eure Bilder zukommen lasst! Es ist soo schön, daran teilhaben zu können und bspw. unsere Karten „im Einsatz“ auf Euren Feiern zu sehen!

Wir danken Dir noch einmal, liebe Katja, für die tollen Fotos!